Barbara Graf

IN SITU

Barbara Graf
IN SITU Von Linien, Falten und anderen körperlichen Ereignissen
7. November 2017

Der Körper war und ist stets Ausgangspunkt der künstlerischen Beschäftigung von Barbara Graf. Mit Eindringlichkeit folgt sie zeichnerisch mit dem Bleistift oder der Nähmaschine körperlichen Strukturen. Überlagerungen von textilem und körperlichem Gewebe in fotografischen Darstellungen gehen buchstäblich unter die Haut. Schichten, Verschiebungen und Transformationen charakterisieren auch die skulpturalen Arbeiten. Die Künstlerin erforscht Leibwahrnehmung und Darstellung des menschlichen Körpers in seinen Ausdrucksweisen und seiner Verletzlichkeit auf zugleich analytische wie auch poetische Weise.

Barbara Graf, *1963 in Winterthur, CH, studierte von 1985-90 an der Hochschule (Universität) für angewandte Kunst Wien bei Maria Lassnig und unterrichtet ebendort seit 2004 in der Abteilung Textil - Freie, angewandte und experimentelle künstlerische Gestaltung. Von 2003 bis 2010 war sie Gastdozentin an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel, Institut Mode-Design. Seit 2004 ist sie Mitarbeiterin in künstlerisch-wissenschaftlichen Forschungsprojekten unter der Leitung von Christina Lammer. Internationale Ausstellungstätigkeit seit 1984, ihre Werke finden sich in bedeutenden öffentlichen und privaten Sammlungen.

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