JOHANN SCHOISWOHL

Dienstag 21. Juni 2022, 18-22 Uhr

IN SITU Johann Schoiswohl

> Totes Gebirge – You never walk alone! <

Präsentation aktueller und früherer Arbeiten

Begrüßung und Künstlergespräch um ca. 19:00 h
Ateliergemeinschaft Theresiengasse
20-24, 1180 Wien

Öffentliche Verkehrsmittel:
U6 Michelbeuern-AKH oder U6 Alserstraße, dann 5 Minuten Fußweg

"Das Tote Gebirge ist ein Kalkgebirge zwischen Oberösterreich und der Steiermark. Die prägenden Gipfel im nordöstlichen Teil des Toten Gebirges sind der Große Priel, der Schermberg, das Rotgschirr und die Gipfel der Almtaler Sonnenuhr mit u.a. 11er-Kogel und 12er-Kogel. In diesem Bereich des Toten Gebirges und am Dachstein habe ich in den letzten Jahren viele Wanderungen und einige Klettertouren unternommen. Oft war ich mit der Kamera unterwegs, um auf meinen Touren Fotos von der Landschaft zu machen. Etliche Wanderungen und Ausflüge habe ich gezielt zu bestimmten Plätzen unternommen, um dort zu fotografieren. An manche Orte kehre ich immer wieder zurück. In den Fotos von vertrauten Plätzen und Blicken, die aber bei mir auch mit Gedanken zu Tod und Verlust verbunden sind, entsteht mein Bild vom Toten Gebirge." (J.S.)

Dabei arbeitet Johann Schoiswohl mit analogen Großformakameras oder Mittelformatkameras und fotografiert meist auf Farbnegativfilm. Viele Fotos entstanden bereits 2010 bis 2013 für seinen Diplomabschluss 2014 an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei den Professoren Matthias Herrmann und Martin Guttmann. Während der letzten Jahre hat er neuerlich viel Zeit in der Dunkelkammer verbracht, um einzelne Fotos von damals auszubelichten. Neue, von weiteren Touren, kamen hinzu und fanden gemeinsam mit den früheren Eingang in das Fotobuch "Totes Gebirge", welches in Zusammenarbeit mit Atelier- und Künstlerkollegin Agnes Prammer entstand und jeweils verändert in neuer Auflage erscheint. Wir werden im Atelier Gelegenheit haben, die Genese dieses Fotobuchs mitzuerleben und Einblicke auch in andere Werkgruppen von Johann Schoiswohl zu erhalten.

Information zur Ausstellungsreihe in Künstler*innenateliers in situ: