from here to Senta and back again – Heribert Friedl

Eröffnung: Dienstag, 17.02.26, 19 Uhr

Heribert Friedl: from here to Senta and back again

Einführung: Maria Christine Holter, Kunsthistorikerin und Kuratorin
Ausstellungsdauer: 18.02. bis 07.03.26 (Finissage)
Geöffnet jeweils Mi, Do, Fr 15 bis 19 Uhr

sehsaal
1050 Wien, Zentagasse 38/Hofgebäude

 

Mit Heribert Friedl verschafft sich zum Jahresbeginn ein Großmeister der subtilen Bedeutungsschichten Zugang durch die Hintertüre und beweist mit seiner Ausstellung „from here to Senta and back again” einmal mehr seine besondere Gabe, ortsspezifische Verweise mit substanziellen, intimen Bedeutungsinhalten und Sinneswahrnehmungen zu verbinden. Heribert Friedl geht es um ein „Sich-Zurücknehmen“ und um ein „In-sich-Hineinhören“. Sein Schaffen will eine „Reduktion“ in ihrem ursprünglichen Wortsinn: eines Zurückführens auf ein menschliches Maß.

Bekanntheit erlangte der aus der Steiermark stammende Künstler mit seinen „nonvisualobjects“, die als olfaktorische Eindrücke Erinnerungen wachrufen, schaffen oder Wissen erinnern. Dazu trägt er – wie auch im sehsaal – einen Duftstoff an die Wand, der von den Besucher:innen erst abgerieben werden muss, um als ephemeres Sinnenkunstwerk „erkannt“ zu werden. Der Geruch ist dabei nicht etwa willkürlich, sondern referiert unmittelbar auf die Geschichte des Ortes, an dem sich der sehsaal befindet.